Holz an sich – Härte und Dauerhaftigkeit

Härte

Unter Härte versteht man den Widerstand, den ein Material zum Beispiel Holz einem eindringenden Material entgegensetzt. Die Härte ist abhängig vom Zellaufbau, Gefügedichte, chemischer Zusammensetzung, Ligninanteil im Zellgewebe, erhärtetes Harz, Feuchtigkeit und Inhaltsstoffen.

Linde

Linde – weiches Holz

Die Härte wird in N/mm² angegeben

Die Unterscheidung lässt sich mit dem Kugeltest von Bringgell herausfinden.

sehr weich bis 35N/mm²

Balser, Pappel, Linde, Zirbel,

weich 35-40 N7mm²

Lärche, Fichte, Tanne,

mittelhart 40-55 N/mm²

Nussbaum, Birnbaum, Ahorn, Birke

Hart 55-70 N/mm²

Buche, Eiche, Esche, Rüster,

sehr hart über 70N/mm²

Weißbuche, Ebenholz

beinhart

Eisenholz, Pockholz, Schlangenholz

 

Die Härte ist wichtig z.B. Tischplatten, Arbeitsplatten, Pressholz, Fußböden, Treppen

 

Dauerhaftigkeit

Die Dauerhaftigkeit des Holzes ist der Widerstand gegen Pilzangriffe. Sie wird durch chemische und biologische Faktoren bestimmt. Die verschiedenen Holzarten sind unterschiedlich dauerhaft. So kann Eiche einige Jahrhunderte im Dachgiebel überdauern. Hingegen ist Pappel oder Weide nicht sehr beständig. Der Wechsel von feucht zu trocken macht dem Holz zu schaffen. Auch Holz unter Wasser kann sehr dauerhaft sein wie uns die Pfahlbauten in Venedig zeigen.

Venedig

Venedig – Eiche

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