Kiefer, Föhre,

Föhre oder Kiefer KI

Diese hat einen gelblichen breiten Splint und einen dunkleren, gelb braunen bis rotbraunen Kern. Sie ist schwerer, härter und Harz reicher als die Fichte. Besitzt eine lebhafte Struktur und wird mit den Jahren ins bräunliche dunkler.

Kieferholz- Messe Wien 2012

Kieferholz- Messe Wien 2012

Wurde sehr häufig am Bau und in der Baudrechslerei eingesetzt und ist für das Freie gut geeignet. An die 90 Arten ( z.B. Pinien), die meist auf der nördlichen Halbkugel vorkommen. Dieses Holz ist für den Tischler und Bildhauer meist ungeeignet. Für konstruktive Bauteile und Gerüste gut geeignet. Weiters werden Fenster neben Lärche aus diesem Holz gefertigt. Dachschindeln und das heutige Kistensperrholz werden aus der Kiefer hergestellt. Die Blockhütten und Stab Kirchen Norwegens sind aus Kieferstämmen. Es wird noch das Harz für industrielle Zwecke von den Bäumen gewonnen. Geschichtlich ist der stark in Harz getränkte Kinnspan zu erwähnen, der oft neben der Öllampe als Lichtquelle diente. A.s Bergbauholz in Gruben und als Holzsteckölpflaster fand das Holz weitere Verwendung.

Familie: Pinaceae

Gemeine Wald-Kiefer / Forche (Pinus sylvestris) – Einheimischer Nadelbaum mit anfangs kegeligem Wuchs und später flacher bis kugeliger Krone mit unregelmäßiger Belastung, meist 20-35 m hoch, nur selten höher und eine Dicke von 50-100cm. Rinde an jungen Bäumen grau, später grau rosa mit kleinen, flachen Platten oder tief rissigen, von schwärzlichen Furchen getrennten Leisten. Äste an jungen Bäumen in regelmäßigen Quirlen; ältere Bäume im unteren Teil meist astfrei. Die Wald-Kiefer hat von allen Pinus-Arten die weiteste Verbreitung: Sie kommt von Spanien bis Lappland, von Westeuropa (Schottland) bis nach Nordasien vor. Weiters haben die Holländer in Javer und Sumatra Forstpflanzungen angelegt. Formen reich, mehr als 150 Varietäten sind bekannt, darunter die Schottische-Kiefer, Lappland-Kiefer, Engadiner Wald-Kiefer und Moor Wald-Kiefer. Wichtiger Forstbaum. Nach der Eiszeit hatte die Art das größte Austähnungsgebiet.

Öl- Öl- Massagetisch

Öl- Öl- Massagetisch

Das Holz ist hartzreich, weich, langsam trocknend und wenig Schwindend und sehr dauerhaft auch im Außenbereich.

Schwarz-Kiefer / Schwarz Föhre (Pinus nigra) –

Schwarzkiefer

Schwarzkiefer

Großer Nadelbaum mit anfangs kegelförmigem Wuchs und später mehr rundlicher, flacher Krone, bis etwa 40 m hoch. Sehr veränderliche und formen reiche Art, die gewöhnlich in mehrere Unterarten gegliedert wird: die Österreichische Schwarz-Kiefer (Pinus nigra spp. nigra) ist ein wichtiges Gehölz in Kalk-Trockenwäldern Südosteuropas; die Korsische Schwarz-Kiefer (P. nigra ssp. laricio) trägt weichere, schmalere Nadeln und kommt auf Korsika, in Sizilien und Süditalien vor. Neuerdings vielfach forstlich verwendet. Sonst als Parkbaum. Das in den Holzgängen von Rinde und Holz befindliche Harz wird durch einschneiden der Rinde an lebenden Bäumen gewonnen. Pro Jahr und Baum lassen sich 4 kg Harz gewinnen. Das Harz besteht aus Kohlenwasserstoffen und ätherischen Ölen die herausdestilit werden und das Terpentinöl ergeben.

Strobe / Weymouths-Kiefer / Seidenkiefer (Pinus strobus) – Ansehnlicher Nadelbaum 30 bis 60 m Höhe, im Ursprungsgebiet bis 80 m und eine Stammdurchmesser bis zu 1,5m. Ursprünglich nur im östlichen Nordamerika. In Europa wurde sie 1705 vermehrt angepflanzt vielfach auch forstlich verwendet und in Parks oder Gärten gepflanzt. Das Holz ist im Kern rötlich bis hell braun, Splintbereich ist blasgelber breiter Splint. Es ist weich, leicht und in der Struktur schlicht , gleichmäßig gerade Faserverlauf. Ist ein Gutes Rahmenholz da es sehr gutes Stehvermögen aufweist. Lest sich gut bearbeiten und Oberflächenbehandeln. Angelwand wird das Holz im Orgelbau, Zeichenbretter, Spielzeug sowie Schiffs- und Bodsbau. Eher eine mindere Qualität und als Verpackungsmaterial verwendet. Nicht beständig.

Berg-Kiefer / Latsche /Spirke (Pinus mugo) – Immergrüner kleiner Strauch, Busch oder kleiner Baum mit mehreren liegenden, kriechenden und an den Enden aufsteigenden Ästen.

Ladschen-Kiefer

Latschen-Kiefer

Überall im mitteleuropäischen Bergland über der Waldgrenze als Dickicht (Krummholz) anzutreffen. Das Holz ist hart, schwer zu spalten und wurden zu Drechsel- und Schnitzarbeiten verwendet. Manchmal zu Schutzpflanzungen verwendet.

Pinie (Pinus pinea) – immergrüner Nadelbaum bis etwa 30 m Höhe und einer Stamm dicke bis zu 1 m.

Pinien - Italien

Pinie – Italien

Erkennbar ist der Baum im Alter durch seine Dach artiges Aussehen und trägt wesentlich bei zum Landschaftlichen Aussehen in den Mittelmeerregionen bei. Auf Sand- und Kiesböden im gesamten Mittelmeerraum bis Westasien. Benötigt Wärme um zu gedeihen. Geschichtlich ist zu erwähnen das der Thyrsustab, das Zepter von Dionysios an der Spitze eine Pinienzapfen trägt.

Zirbel-Kiefer, Arve (Pinus cembra) – Nadelbaum von kegelförmigem Wuchs mit ziemlich dichter, hochgezogener Krone, bis etwa 35 m ( Sibirien) hoch meist jedoch nur 10m hoch.

Zirbe

Zirbel-Kiefer

In den Alpen und in den Karpaten, selten unterhalb 1700 m, reicht bis zur Waldgrenze. Häufiger auch angepflanzt und forstlich kultiviert. Häufig im Möbelbau der Alpenregion zu finden. Als Schnittholz besonders geeignet.

Dreh-Kiefer (Pinus tontorta oder contorta) – Kleinerer oder größerer Baum zwischen 3 und 30 m Wuchshöhe und eine Stamm bis zu 1,2m Dicke. Sehr formen reich. Ursprünglich von Alaska, Kanada- Yukon bis Nordkalifornien, Norden Mexikos in einem 200 km breiten Küstenstreifen. In Westeuropa forstlich verwendet. Erst 1852 als Baum eingeführt Gewinnt sie als Forstpflanze an Bedeutung.

Strand-Kiefer (Pinus pinaster) – Ansehnlicher Baum bis 35 m Höhe und Dicke von 1m Stamm und breiter, weiter, flacher Krone. Westliche Mittelmeergebiet wie Korsika, Nordsadinien, Südfrankreich und Marokko portugiesische und französische Atlantikküste.

Strand-Kiefer

Strand-Kiefer

Weit über ihr ursprüngliches Gebiet angepflanzt. Sie werden zur Terpentin gewinnung angepflanzt

Schlangenhaut-Kiefer (Pinus leucodermis) – Nadelbaum bis etwa 15- 25 m Höhe, Stamm 50 cm und mit der Schwarz-Kiefer eng verwandt ist. Den Namen erhält die Kiefer von der Eigenartigen Rinde. In den Kalkgebieten des Balkan von Istrien bis Bulgarien Griechenland und Süditalien. Häufig gepflanzt.

Heldreich-Kiefer (Pinus heidreichii) – Nadelbaum oder -Strauch zwischen 2 und 20 m Höhe. Sehr widerstandsfähige Art des Balkan -Berglandes.

Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis) – Kleinerer Nadelbaum bis etwa 20 m Höhe mit kurzem, dickem Stamm. Unempfindlich gegen Trockenheit. Im gesamten Mittelmeergebiet verbreitet. Gerne wird sie bei Aufforstungen von Karstland und Dünen gepflanzt. Das Holz wird in den südlichen Ländern häufig zu Möbeln verarbeitet. Die Griechen gewinnen Harz und Konservieren damit ein Wein (grichischen Resina-Wein).

Kalabrische Kiefer (Pinus brutia) – Der vorigen Art sehr ähnlich. In Küstennähe in Kalabrien, auf Kreta und in der Türkei.

Kanarische Kiefer (Pinus canariensis) – Der Aleppo-Kiefer ziemlich ähnlich. Ursprünglich nur auf den Kanarischen Inseln, im Mittelmeergebiet stellenweise angepflanzt.

Monterey-Kiefer (Pinus radiata) – Ansehnlicher Nadelbaum mit lang zugespitzter, kegelförmiger Krone. Ursprünglich nur in einem kleinen Gebiet in Kalifornien. Vor allem in Westeuropa in Küstennähe gepflanzt.

Pech-Kiefer PIP (Pinus rigida) – Nadelbaum bis etwa 25 m Höhe. Im östlichen Nordamerika beheimatet. Es ist eigendlich ein Handelsname für verschiedene Pechkiefernarten. Red Pine PIR ist die Bezeichnung für die Randbretter oder Splintware der selben Arten von Bäumen. Es ist gelblich bis rotbraun, stark nachdenkend und eine meist schmalen gelbliche Splint. Im aussehen der heimischen Schwarzkiefer sehr ähnlich. Das Holz wird wie die Kiefer verarbeitet. Selten als Zier- oder Parkbaum gepflanzt.

Banks-Kiefer (Pinus banksiana) – Kleinerer Nadelbaum zwischen 8 und 25 m Höhe. Im östlichen Kanada vom Polarkreis bis zum McKenzie verbreitet und forstlich häufig kultiviert. In Europa nur selten gepflanzt.

Gelb-Kiefer (Pinus ponderosa) – Stattlicher Nadelbaum von 30 – 50m gelegentlich 70m Höhe und eine Durchmesser von 1.5m. Ursprünglich nur im westlichen Nordamerika von Britisch-Kolumbien bis Mexiko. Es ist der vorherrschende Nadelbaum an der Pazifikküste und ist ein Wichtiger Nutzholz.Gelegentlich wird der Baum in Parks als Zierbaum gepflanzt.

Grannen-Kiefer (Pinus aristata) – Langsam wüchsiger, kleinerer Nadelbaum bis etwa 8 – 10 m Höhe.

Granich-Kiefer

Grannen-Kiefer

Ursprünglich nur in den Rocky Mountains, Arizona, New Mexiko und Colorado Beheimatet, wird nun seit 1861 in Mitteleuropa die Art angepflanzt. Die ältesten lebenden Bäume der Welt gehören (wahrscheinlich) zu dieser Art: Exemplare bis über 4600 Jahre sind bekannt.

Tränen-Kiefer / Himaylaja-Kiefer (Pinus wallichiana) – Schlanker Nadelbaum bis etwa 50 m Höhe, Stamm bis 1.5m.

Trenen-Kiefer

Tränen-Kiefer

Ursprünglich nur im Himalaja in Höhenlagen zwischen 1800-4200 m (Afghanistan, Butan, Nort-Burma, Westchina und Nepal). Häufig in Parks und Gärten als Zierbaum gepflanzt

Mazedonische Kiefer oder Rumänische Kiefer (Pinus peuce) – Nadelbaum bis etwa 25m hoch und wächst in einer Seehöhe von 780-2200m vorwiegend ab 1500m. Stamm ziemlich schlank. Nur in balkan Gebirgen zwischen 600 und 2000 m Höhe. Gelegentlich auch forstlich verwendet. Sonst nur in Parks und größeren Gärten.

Bigsame-Kiefer (Pinus flexilis) – Er Kommt im westliche Amerika, in den Rocky Mountains in Arealen Inselartig vor und erreicht eine Höhe von 35m und eine Durchmesser von 1,2m. Sie wächst bis auf eine Seehöhe von 3600m hinauf und bildet häufig die Baumgrenze.

Mädchen-Kiefer (Pinus parviflora) – Der Baum erreicht eine Höhe von 30m und eine Dicke von 2.5m und kommt Ursprünglich nur in Japan vor und als Bonsai gezogen wo er ein alter von 350 Jahren erreicht.

Jeffreys Kiefer (Pinus jeffreyi) – Ist ein Landschaftiger Baum der eine Höhe von 40m und eine Dicke von 2m erreichen kann. Er kommt in Pazifischen Nordamerika , Süd-Oregon bis Niederkalifornien vor.

Goldlärche (Pseudolarix amabilis) – Ist ein Sommergrüner bis zu 40m Höhe wachsend und von eine Stammdurchmesser von 1.5m und gehört zur Familie der Kiefer . Diese Ausmaße werden jedoch nur in Ostchina auf 500- 1000m Seehöhe erreicht. Die wilde Form wird selten gepflanzt, Jedoch die silber-graue Zierform fientet sich häufig als Gartenstrauch.

Brasil-Kiefer Das Holz wird häufig nach Europa eingeführt. Es ist der Farbe unsere Kiefer ähnlich, erinnert jedoch in der Maserung eher einem Laubholz. Es ist ziemlich schwer und zähe, jedoch nicht sehr dauerhaft. Sein Vorkommen ist Südamerika, hier hauptsächlich in Brasilien.

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