Rotbuche

Rotbuche BU (Fagus)

Die Buche ist ein Splintholzbaum ohne ersichtlichen Kern mit deutlich sichtbaren Markstrahlen.

Rotbuche gedämpft

Rotbuche gedämpft

In ungedämpfter Form ist sie eher weißlich, arbeitet stark und unregelmäßig. Bei gedämpfter Buche wird das Holz rötlich braun, die Jahresringe treten kaum hervor. Bei gedämpften Holz ist das Arbeiten verringert und die Zeichnung ist regelmäßig. P1010095Im Trockenen wird das Holz gerne von Würmern befallen. Das Holz gehört zu den Harthölzern und ist gut beiz- und polierbar. Durch die geringe Maserung wird es meist für mindere Arbeiten verwendet. Als Möbelholz kaum in Verwendung (Brennholz) hat es in heutiger Zeit an Beliebtheit gewonnen. Bemerkenswert ist sein Biegevermögen in gedämpftem Zustand, das sich Thonet zunutze machte, um seine Möbel zu bauen.Seminar Compressed Wood Ist als Bildhauerholz nicht üblich. Es wurde noch für Böden, Sperrholz, Furniere und Pressholz verwendet. Es kommt in ganz Europa und im Orient vor.

Tisch F

Tisch F

 

Familie: Fagaceae

Gemeine Buche, Rot-Buche (Fagus sylvatica) – Ansehnlicher Baum bis etwa 40 m Höhe mit breiter Nussfrucht (Buchecker) 1,2-1,8 cm lang, 3 kantig, braun, meist zu 2 in einem Becher, sehr öl-reich.

Buche im Winter

Buche im Winter

Wichtiger europäischer Waldbaum. Um Wien herum im Wienerwald sind sie häufig gepflanzt. In Mitteleuropa ist er der denominierende Baum und verträgte 800 v. Chr., die Eiche.

Kulturform

Kulturform

Das Holz schwindet sehr Stark und ist im Splint und Kern weislich grau bis rötlich braun. Es ist hart, zäh, gut tragfähig aber wenig Elastisch. Es wird zu Schällfurnieren, Sperrhölzer, Böden, Sitzmöbeln, Spielzeug Bukmöbeln, Dachschindeln und zu guter letzte als Brennholz.

in Oxford

in Oxford

Blutbuche (Fagus sylvatica formapurpurea) –

Eine in Parks und Gärten weit verbreitete Form der Rotbuche, die sich durch mehr oder weniger purpur- bis dunkelrote Blätter auszeichnet. Auch die Blüten und Früchte haben eine rötliche Färbung.

Orientalische Buche (Fagus orientalis) – Ähnlich wie Fagus sylvatica, jedoch mit gefurchter Rinde. Blätter 9-14 cm lang, mit 7-12 Paar Seitennerven.

orientalische Buche

orientalische Buche

Becherklappen Oberseite mit langen, schmalen, Unterseite mit paddelförmigen Schuppen. Von Südosteuropa bis nach Persien verbreitet. Nur gelegentlich in großen Parks gepflanzt.

Raulli (Nothofagus procera) – Ansehnlicher Baum bis etwa 30 m Höhe mit breiter, kegelförmiger Krone. Rinde grünlich-grau, mit breiten, längs verlaufenden Rissen. Ursprünglich nur in Chile und Argentinien.

Robelbuche (Nothofagus obliqua) – Ähnlich wie die vorige Art, jedoch mit rissiger, gefilderter und geschuppter Rinde.Ursprünglich nur in Südamerika (Chile, Argentinien). Neuerdings häufiger in Parks angepflanzt.

Ostbuche (Fagus orientalis) – Heimisch in Kleinasien, dem Kaukasus, im östlichen Balkan auf mehr geschätzten Standorten als die Rotbuche (Fagus sylvatica). Die Rinde ist glatt, dunkelgrau und gefurcht.

Farnblättrige Buche (Fagus sylvatica) Asplenifolia‘ – Diese Form, auch ‚Heterophylla‘ genannt, hat tief geschlitzte Blätter, gelegentlich wird auch die einfache Ursprungsform ausgebildet. Die Blüten ähneln den Blüten der Rotbuche (Fagus sylvatica).

Säulenbuche (Fagus sylvatica) ‚Dawyk‘ – Entstand und wurde zuerst kultiviert in Dawyk, England; sie hat eine auffällige Säulenform. Blätter und Blüten sind der typischen Form von Fagus sylvatica gleich.

 

Bücher - Holz erkennung

Bücher – Holz Erkennung

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