Kirscholz

Kirschbaum KB (Prunus)

Wir kennen und verarbeiten hauptsächlich bei uns die Süß- oder Gartensüßkirsche, Wild- oder Vogelkirsche, Sauer- oder Weichselkirsche. Die Färbung des Kernholzbaumes ist beim Splint gelblich weiß bis rötlich (kann mitverarbeitet werden) und der Kern meist goldbraun bis rotbraun und hat manchmal gestreifte und geflammte Maserung.

Manchmal hat dieses Holz grün braune Streifen (beim Kauf darauf achten und einheitliches Holz besorgen). Das zerstreuporige Holz ist sehr schwer und hart, dagegen fein und gut zu polieren. Lässt sich ebenfalls gut drehen, bildhauerisch zu bearbeiten wie der Nussbaum und durch seine Zeichnungen kommt es voll zur Geltung und erweist sich als schönes Holz. Das Holz wurde in der Vergangenheit im ländlichen Raum mit ungesalzenem Schweinefett eingelassen. Oberflächenbehandeln kann man das Holz mit trockenem Pflanzenöl wie Leinöl, Mohnöl, Nussöl oder wie meist heute mit Lacken behandelt. Verwendung fand es bei Musikinstrumenten, Furnier und kunsthandwerklichen Gegenständen. Gerne wurden auch Massivholzmöbel im ländlichen Raum mit dem Holz hergestellt. Auch im Biedermeier findet man manch Aufsatzkommode und Kasten mit Kirschholz an. Das Holz schwindet stark und hat grobe zerstreute Poren. Kann für alle edlen Arbeiten verwendet werden, so wurde es als Furnier, Kunst gewerblichen Artikel und Instrumentenbau eingesetzt. Schön sind auch die Wurzelstöcke, die in der Biedermeierzeit mit dem Stamm zu wunderschönen Sägeschnittfurnieren verarbeitet wurden.

Familie : Prunus

Vogel-Kirsche (Prunus avium) – Ein sommergrüner langschäftiger, 15 – 20m, selten bis 30 m hoher Baum der in Laubmischwäldern meist einzeln vorkommt. Seine vorkommen erstreckt sich in Europäer auf Nortspanien bis Frankreich Deutschland, Österreich hin bis Weißrussland. Im Süden von Norditalien hin bis zur Krim und ebenfalls in Nordafrika. Bei den Neolithischen und bronzezeitlichen Siedlungen wurden Kerne von der Vogelkirsche gefunden die darauf schlissen lassen das sie schon als Frucht Verwendung fanden. Die Züchtung von Süßkitsch begann in Griechenland schon 400 vor Christi wo schon 5 Sorten bekannt waren. In Mitteleuropäisch begann nicht die Züchtung aus der Wildkirsche sondern aus von den Römern übernommenen Süßkirsche. Der Baum erreicht ein Alter von 90 Jahren und sein Holz ist eines unserer Wertvollsten Tischlehrhölzer Mitteleuropas. Es ist im schmalen Splint rötlich weiß, der Kern ist gelblich rötlich braun und dunkel nach. Es ist gehobelt leicht seidig grenzend und ist mäßig Schwindend. Wetters mittelhart,biegsam und schwer zu spalten. In der Zeichnung ein Weiches aussehen. Das Wertvolles Tischlehrholz kommt aus der Schweiz.

Baum arten  www.baumkunde.de

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